Johannes Kräftner

Nun, ich bin Johannes Kräftner, ständiger Diakon, wohnhaft in Oberwölbling  (zwischen St. Pölten und Krems). Ich wollte als Kind (Volksschüler) Priester werden. Doch es kam anders. Ich wollte auch einmal eine Familie gründen. Somit war dieser Traum vom Tisch. Ich schlug den Weg ins Grafische Gewerbe ein (Schriftsetzer, Typografiker, Metteur, Technischer Redakteur).

1970 wurde mein Vater, zusammen mit drei Mitbrüdern, zum Diakon geweiht. Es war eine historische Stunde, zumal es das erste Mal nach dem 2. Vatikanischen Konzil in Österreich wieder möglich war. – Mein Interesse, selbst einmal Diakon zu werden, war zu dieser Zeit gleich Null.

Erst allmählich wurde ich von Gott vorbereitet und gerufen. So war ich damals – mit Sondergenehmigung des Diözesanbischofs – bereits mit 19 Jahren Kommunionhelfer im Krankenhaus in St. Pölten. Ich war über 23 Jahre lang ehrenamtlich tätig.

1991 hatte ich mein Schlüsselerlebnis. Ich durfte eine körperliche Heilung in Medjugorje erfahren. – Medjugorje ist somit zu meiner geistigen Heimat geworden!!! – Danach ging es spirituell steil aufwärts. 1995 wurde ich – am Rosenkranzfest – im Dom zu St. Pölten zum Diakon geweiht. Mein Vater feierte übrigens zu dieser Zeit sein 25jähriges Diakon-Jubiläum. – Spasshalber sage ich, dass ich ein „reinrassiger“ Diakon bin.

Mein Charisma sehe ich in der Kranken- und Altenseelsorge. So war ich die letzten Jahre auch im Pflegeheim der Caritas St. Pölten als Seelsorger angestellt.

So nebenbei bin ich auch als ehrenamtlicher Erwachsenenvertreter tätig.

Ein weiterer Jugendtraum war, einmal die Wiege der Menschheit – S Y R I E N – kennenzulernen. Später habe ich dann aufgegeben, davon zu träumen. Bis ich P. Dr. Hanna Ghoneim kennenlernte. Und das war in Medjugorje genau am 37. Jahrestag, beim 4stündigen Friedensmarsch am 24. Juni 2018. Die Gottesmutter hat uns zusammengeführt.

Spontan entschied ich mich, bei nächster Gelegenheit nach Syrien mitzukommen. Ebenso werde ich nun als Chauffeur fungieren (Hilfsgüter von Nah und Fern ins Sammellager bringen).

P. Hanna persönlich, das Logo der Korbgemeinschaft sowie das Motto „Mobilisierung friedenstiftender Hände“ haben mich zutiefst betroffen gemacht.